Handelskammer Bozen
Wirtschaft = Zukunft

Herkunft bei Tomaten

Das Dekret MIPAAF vom 16. November 2017 führt die verpflichtende Angabe der Herkunft von Zutaten in der Etikettierung ein:

  • Verarbeitete Tomaten (Tomatenmark, passierte Tomaten, getrocknete Tomaten, Tomatenflocken, Tomatenpulver, Halbtrockene Tomaten)
  • Tomatensoßen.

Auf den genannten Lebensmitteln sind folgende verpflichtende Zusatzinformationen anzuführen:

  • „paese di coltivazione del pomodoro“  gefolgt vom Namen des Staates in welchem der Anbau erfolgt ist;
  • „paese di trasformazione del pomodoro” gefolgt vom Namen des Staates in welchem die Verarbeitung stattfindet.
  • „Origine del pomodoro“ gefolgt vom Namen des Staates in welchem alle zwei Verarbeitungsschritte stattfinden.

Sofern die oben genannten Wertschöpfungsprozesse in mehreren Staaten stattgefunden haben, kann auf die Abkürzungen „UE“, „non UE“ oder „UE e non UE“ zurückgegriffen werden.

Das „Decreto MIPAAF 16.11.2017 ist ab 13. März 2018 bis 31. Dezember 2020 wirksam. Die vor dem Inkrafttreten in Verkehr gebrachten oder etikettierten Lagerbestände können bis zum Haltbarkeitsdatum derselben vermarktet werden.

Mit dem Dekret MIPAAF vom 1. April 2020 wurde die Verpflichtung zur Angabe der Herkunft von Tomaten bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. 

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Etikettierungsdienst

0471 945 698 - 660