Handelskammer Bozen
Wirtschaft = Zukunft

Herkunft bei Reis

Das Dekret MIPAAF vom 26. Juli 2017 sieht für den in Italien hergestellten und für den Konsum hierzulande bestimmten Reis Pflichtangaben vor:

  • „Paese di coltivazione del riso:“ gefolgt vom Namen des Staates in welchem der Reis angebaut wurde.
  • „Paese di lavorazione: „ gefolgt vom Namen des Staates in welchem die Verarbeitung oder Transformation des Reiskornes stattfindet;
  • „Paese di confezionamento:“ gefolgt vom Namen des Staates in welchem die Verpackung erfolgt.
  • „Origine del riso: “gefolgt vom Namen des Staates in welchem alle drei Verarbeitungsschritte stattfinden.
  • Bei mehreren Staaten kann auf die Bezeichnung „UE“, „non UE“ oder „UE e non UE“ zurückgegriffen werden.

Davon betroffen ist Reis der der Definition laut Gesetz Nr. 325 vom 18. März 1958 "Disciplina del commercio interno del riso” entspricht.

Das Dekret des Landwirtschaftsministeriums bleibt versuchsweise vom 12 Februar 2018 bis zum 31. Dezember 2020 in Kraft. Die vor dem Inkrafttreten in Verkehr gebrachten oder etikettierten Lagerbestände können bis zur Erschöpfung derselben vermarktet werden.

Mit dem Dekret MIPAAF vom 1. April 2020 wurde die Verpflichtung zur Angabe der Herkunft von Reis bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.

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